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RathausErdhügel der Befreiung

Erdhügel der Befreiung

Die Idee zum Aufwerfen des Erdhügels – des Symbols der Freiheitsbewegung der Schlesier – entstand im Jahre 1930 im zehnten Jahrestag des zweiten schlesischen Aufstands. Der Ideegeber war der Sekretär des Verbands der schlesischen Aufständischen – Stanislaw Mastalerz – Einwohner von Piekary.

Am 17. September 1932 zogen von der Basilika mehrere Tausend Menschen in diese Richtung aus, wo später der Erdhügel entstand. Dort wurde der Gründungsakt vorgelesen. Auf dieser Art und Weise wurde der 250. Jahrestag des Besuchs von Johannes III Sobieski, der nach Wien zum Entsatz eilte, gefeiert.

Sofort danach wurde mit den Arbeiten begonnen. Bei den Arbeiten nahm mehrmals der Diktator des Aufstands, Kommissar des Polnischen Volksabstimmungskomitees, Wojciech Korfanty teil und warf selbst die Erde in Schubkarren hinein. Sehr oft wurde der Arbeitsplatz von den Abteilungskommandanten des Dritten Aufstands, z. B. von Major Ludyga-Laskowski, Oberst Sikorski und Fajkis, Paul, Cymsa, Gajdzik, Mastalerz, Niemczyk, Szędzielorz besucht. An den Arbeiten nahmen auch die Aufständischen aus Großpolen, die Teilnehmer des Januaraufstands im Jahre 1863, die Menschen aus Radom, Sandomierz, Płock, Gdańsk, Kielce, Krakow, Warszawa, die Landsleute aus dem Oppelner Land, Frankreich, Belgien und den USA teil.

Der Hügel wurde jedes Jahr immer größer. Drinnen befinden sich Urnen mit der Erde von der Ostsee, aus Hel, Gdynia, von den Kämpfplätzen der Großpolnischen Aufständischen, aus Bydgoszcz, Gniezno, Cerlick, Kędzierzyn, vom Annaberg, aus Kędzierzyn, Cedynia und Głogów.