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Basilika

Die Stadt Piekary Slaskie ist gleich nach Częstochowa (Tschenstochau) der größte Wallfahrtsort in Schlesien. Die Tradition des Kultes der Gottesmutter reicht bis ins Jahr 1676 zurück und ist sehr eng mit dem Wunderbild der Mutter Gottes verbunden.
Das berühmte Bild im Format von 129  92 cm entstand in den Jahren 1500 – 1510 und wurde im Jahre 1676 dank der Tarnowitzer Pest bekannt, die erst danach Schlesien abgeklungen ist, als die Gläubigen das Eid über die jährlichen Wallfahrten nach Piekary abgelegt haben. Seit 1680 wurde das Bild dank dem Erzbischof vom Prag Johannes Friedrich Wallstein für „durch Wunder berühmt” anerkannt, was seinen Platz im geistigen Leben der Gläubigen noch verstärkte. Während des Nordkriegs wurde das Bild nach Opole (Oppeln) gebracht, wo es sich bis heute befindet. In der Stadt Piekary Slaskie kann man die aus dem XVII. Jahrhundert stammende Replik des Wunderbildes im Format von 97  77 cm bewundern. Das Bild fand ursprünglich seinen Platz in der aus dem XVII. Jahrhundert stammenden Holzkirchlein. Als sich nach fünf Jahrhunderten das Kirchlein zu klein erwies, begann der Pfarrer Alojzy Ficek den Bau der neoromanischen Kirche gemäß dem Projekt von Daniel Grötschel. Vom alten Kirchlein blieb nur der Hauptaltar, der sich gegenwärtig in der Kapelle des Heiligen Rafael auf dem Paradiesplatz befindet. In den 70er Jahren des XIX. Jahrhunderts wurde von den Bergleuten, Hüttenarbeitern und Arbeitern aus Oberschlesien auf dem Hügel Cerekwica – in der Nähe von der Basilika – der Kalvarienberg errichtet. Für den Kalvarienberg legen die Kapellen des Kreuzwegs, die sich auf den Kalvarienberg in Jerusalem beziehen, zusammmen.
Die Mauer des Sanktuariums entlang befinden sich 15 Rosenkranzkapellen und auf dem Hügelgipfel steht die neogotische Verklärungskirche. In der Zwischenkriegszeit wurde mit der Organisierung der Familienwallfahrten angefangen. Seit 1992 wird am Vorabend der Männerwallfahrt das wissenschaftliche Symposium, das sich mit den kulturellen und gesellschaftlichen Problemen des Oberschlesiens unter dem Aspekt der katholischen Sozialwissenschaft befasst, organisiert. Mit der Stadt Piekary war sehr eng Papst Johannes Paulus II verbunden – der unermüdliche Pilger und der große Verbreiter des Kultes der Gottesmutter.